Planung

1
Der 1. Schnitt soll in der Box platz haben
2
Ein Schnitt soll in 2 - 4 Erntetagen eingefahren werden können
3
Bestehende Technologie soll nach Möglichkeit eingebunden werden
4
Der bestehende Stromanschluss soll reichen, um die Anlage betreiben zu können
5
Die Wirtschaftlichkeit soll im Mittelpunkt stehen
 

Funktionsweise




Eine Zemp Luftentfeuchter-Wärmepumpe kann in jede Kaltbelüftung integriert werden.

Der Luftentfeuchter wird vor den Heulüfter gestellt und eingewandet, sodass der Ventilator die ganze Luft über den Entfeuchter ansaugen muss. Der Kraftverlust beim Lüfter ist dabei geringer als bei einer Dachabsaugung. Zuerst wird die Ansaugluft im Verdampfer abgekühlt, getrocknet und im anschließenden Kondensator wieder erwärmt. Die Bypassluft vermischt sich mit der kühlen, trockenen Luft und wird dann ebenfalls im Kondensator erwärmt. Wird die Bypassluft erst nach dem Kondensator zugeführt, vermischt sie sich nicht mehr so gut. Dann kann es passieren, dass das Futter in irgend einer Ecke in der Box nicht so gut trocknet. Durch die geringe Anwärmung der Luft (nur 5 Grad plus der Ansaugtemperatur), gibt es keine Rückkondensation in den oberen Heuschichten - im Gegensatz zur Warmbelüftung. Daher bleibt das Heu weich und elastisch. Die Kühe fressen von solchem Futter mehr. Was sich natürlich positiv auf die Grundfutterleistung auswirkt.



Der Betrieb des Luftentfeuchters läuft vollautomatisch. Die Zemp Luftentfeuchter sind mit einer automatischen Schnellabtauung ausgestattet. Diese ist notwendig, wenn Sie die Anlage im Frischluftverfahren betreiben möchten. Wenn die Luft auf unter 10° abkühlt, bildet sich am Verdampfer Eis. Dieses Eis macht die Schnellabtauung automatisch weg. Der Vorteil des Frischluftverfahrens ist, Sie sparen ca. 20 % der Betriebsstunden beim Luftentfeuchter. Weil eben die Natur oft auch trockene Luft zu bieten hat. Ein Hygrostat schaltet nämlich den Entfeuchter bei trockener Ansaugluft aus.



Die Anlage kann jedoch auch im Umluftverfahren (geschlossenen Verfahren) betrieben werden, oder in Kombination mit einer Dachabsaugung. Die Trocknung findet immer bei naturnahen und schonenden Temperaturen statt. So bleiben die meisten Inhaltstoffe im Futter erhalten.